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Maibaum 2017


Der Maibaum

 

Wie immer wurde der traditionelle Beginn der Saison mit dem Aufstellen des Maibaums begangen. Und wie immer in Brodersby beim Dorfmuseum. Diesmal bei eisiger Kälte. Aber immerhin zeigte sich die Sonne ab und zu und bewies damit, dass sie noch da war. Das war schon mal nicht schlecht für den 1. Mai.

 

Noch besser waren die Darbietungen. Der Umzug mit dem Maikranz, die folkloristischen Tänze der Volkstanzgruppe Südangeln unter Leitung von Helga Köhncke und die Akkordeonmusik von Dirk Köhncke. Auch die kurzen Ansprachen und Informationen von Bürgermeister Bernd Blohm und Thomas Becker wurden gerne gehört. Da der Mensch aber nun einmal von Kultur alleine nicht leben kann, fand besonders die Verköstigung von Renate und Paul Sommer Zustimmung. Ausgesprochen köstlichen Gulasch hatte das Ehepaar zubereitet. Gulasch! Keine Suppe! Darauf legte Paul Sommer besonderen Wert und er hatte recht. Im Zeitalter der Fünf-Sterne-Bewertung hätte dieses Mahl glatte fünf Sterne verdient. Warum? Weil sechs nicht vorgesehen sind. Schade.

 

Besonderer Erwähnung bedarf aber noch der Maikranz. In einer kurzen, aber würdevollen Aktion wurde er während der Maifeier „gehisst“. Die Anfertigung des Kranzes dauerte dagegen ungleich länger. Mehrere Stunden verbrachte Antje Schmidt unter Mithilfe der Museumsvorsitzenden Heike Borchert damit, die Buchenzweige zu einem wunderschönen Kranz zu flechten. Und das bei der herrschenden Kälte. Und, das darf an dieser Stelle verraten werden, bei dem etwas fortgeschrittenen Alter von Antje Schmidt, die in diesen Tagen ihren fünfundsiebzigsten Geburtstag feiert. Auch an dieser Stelle gratulieren wir der stets hilfsbereiten und zuverlässigen Antje Schmidt zu diesem Festtage und wünschen ihr alles Gute.

Text und Fotos: Jochen Krenz