Dorfmuseum in Brodersby


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1988 entstand aus der Absicht,
die dörfliche Alltagskultur für kommende Generationen zu erhalten, das Dorfmuseum in Brodersby.
 

Neben der Einrichtung einer historischen Zahnarztpraxis findet man eine Schmiedewerkstatt, eine Schusterwerkstatt, eine alte Friseurwerkstatt sowie ein Bienenhaus. Eine Vielzahl landwirtschaftlicher Geräte vermittelt den Besuchern dieses “Anfass-Museums” den Eindruck vergangener Zeiten.
 


Museumsbesöök bi Talliglicht


An’n Avend vun de 24. September weer dat wedder sowiet: Inge Kunze ut Gammelby hett ehr plattdüütschen Vertellen bi de „Museumsbesöök bi Talliglicht“, utricht vun dat Dörpsmuseum Brodersby, vörlesen.

Dat Museum weer an düsse Avend mit üm un bi 100 Lichters utstaffeert, de all de schönen Utstellungssaken mit een fiene, flackernde Lücht ümstrahlen deen. Licht ut'e Steckdoos geev dat nich, man blots hitte Water för de Tee. As jümmers weern vele Besöökers kamen, de all bannig spannt weern, wat Inge Kunze in düsse Johr to vertellen hett. Denn: Inge schrievt vun dat, wat se beleven deit – mitünner ok mal en beten utsmückt mit en paar anner Saken, de ehr so infallen deen. Un dat is bannig veel. Dat fung an mit en Vertellen ut de vorige Wintertiet.

Inge harr en Gast bi sik tohuus, de dat buten, bi dat vele Ies un de Snee nich uthalen dee: En Mader. De is denn eenfach bi Inge introcken, wa dat warm un kommodig weer. Dat kunn een ja verstahn, bi de gräsige Küll, de wi hatt harrn. Man Inge weer nich so goot op dat Deert to snacken un wull em wedder ruut hebben. Wokeen ok mal en Mader bi sik tohuus harr, kunn sik vörstellen, dat de nich vun alleen ut de Huus gaan is. Achterran vertell Inge vun en Hirschbock, de jümmers bi ehr in de Goorn togang is un nich blots de frischen Knospen vun de Rosen afkaut.

De Tohörers kregen an düssen Avend veel ut dat Leven vun Inge – un ok en beten wat vun ehr Süster – to weten. Ok Inges Söhn keem in de en of anner Vertellen vör, wiel he wedder elkeen niemodsche Kraam ansleppt harr, de denn bi Inge na dat tweete Bruken in de Schapp lannen dee. Inges Vertellen weern op’t Meest to’n Högen, aver mit ehr Vertellen över en Grootmudder un jem ehr Enkelsöhn hett se de Tohörers wiest, dat se ok eernsthaftige plattdüütsche Prosa schrieven kunn.

Achterran bedankte sik de erste Vörsittersch vun dat Dörpsmuseum Brodersby bi Inge Kunze. Mit düsse Avend geiht dat Museumsjohr to Enn. Dat Museum hett aver bet hen na de 30. Oktober 2010 jedeen Sünnavend vun Klock 14 bet 17 för Se apen. Na de Wintertiet geiht dat denn in de April wieder.

 

Im Museum befindet sich auch das Bürgerarchiv Brodersby.
Durch Erweiterung der Räume kann in einer zeitgeschichtlichen Ausstellung die Geschichte Schleswig-Holsteins jetzt ausführlich gezeigt werden.
Die politische und militärische Entwicklung im 19. Jahrhundert, die schleswig-holsteinische Erhebung 1848 / 1850 und der deutsch-dänische Krieg 1864 werden auf Wandtafeln, Bildern und Schriften in Deutlichkeit und Sorgfalt präsentiert.
Der Schwerpunkt liegt in der Darstellung der drei Gefechte
am Schleiübergang der
Missunder Enge
am 23. April 1848,
am 12. September 1850 und
am 02. Februar 1864.

Auch eine Dokumentation
über die Volksabstimmung im
Februar / März 1920 ist einzusehen.
 
Öffnungszeiten, Mai bis einschließlich Oktober:
Sonnabends von 09.00 bis 12.00 Uhr u. 14.00 bis 17.00 Uhr

Dorfmuseum Brodersby
Missunder Fährstraße 4
24864 Brodersby

Ansprechpartnerinnen:
Eva Scholz       Tel. 0 46 22 / 10 27
Heike Borchert  Tel. 0 46 22 / 21 89
 

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